Dienstag, 23. Juli 2013

"The New Cellar Rises"

Was ist das wirklich Sensationelle an einem Fertigkeller?
  1. Der geringe Preis
  2. Die schnelle Errichtung
  3. Die famose Aerodynamik
Um's vorweg zu nehmen: Die richtige Antwort ist natürlich "b". Bei den anderen beiden handelt es sich um Märchen (vor allem "a").

Im Ernst. Vorgestern habe ich noch den Kellerboden beim Trocknen beobachtet und heute steht der Keller quasi schon picobello finito betoniert in der Grundstücksmitte. Schon komisch, wie die Planung von einem Jahr plötzlich innerhalb einer Woche eine greifbare Form annimmt. Da könnte man sich fast fragen, wieso das bis hierhin so lange gedauert hat.
Aber was soll das Gelaber. Wer das hier liest interessiert sich vermutlich eh nur für die Bilder. Also hier:


Was bei diesem Bild sofort ins Auge fällt sind die Wolken! Es hat doch tatsächlich kurz vor meinem Fotobesuch gewittert. Klar - wenn der Keller frisch betoniert ist, dann pisst es erstmal so richtig drauf. Tja, was soll's. Bei gefühlten 40°C trocknet das Regenwasser schließlich gleich mit.
Wer außerdem genau hinschaut kann den Keller leicht aus dem Loch herausguckseln sehen. Hallo Keller!

Hier nun der Betonklotz in groß:


Im oberen Bild sieht man die Vorderseite des Bauwerks - auch als Südfront bekannt. Zu erahnen ist die Aussparung für den Erker, der später am fertigen Haus das optische Highlight darstellen soll. Durch den ziemlich sumpfigen Boden braucht dieser ein gesondertes Stützfundament, sonst läuft er Gefahr abzusaufen.
Die kartonartigen Röhren vornedran werden ebenfalls mit Beton gefüllt. Sie ergeben nachher das Fundament für die Balkonpfosten. Richtig gelesen: Am Erker wird noch ein zusätzlicher Balkon errichtet - Luxus ist noch untertrieben!


Hier sieht man die Rückseite des Kellers. Gut zu erkennen sind die Anschlussöffnungen im Hauswirtschaftsraum, u.a. für die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Außerdem gibt es auch hier zusätzliche Fundamentpfeiler. Diese sind für die Balken, die die Überdachung des Hauseingangs stützen. Der befindet sich später nämlich hinter dem Haus.

Hier noch ein Bild aus einer anderen Richtung. Damit man das Grundstück auch mal noch aus einem Blickwinkel sehen kann:


Morgen folgt die Abdichtung des Kellers. Dann kann's von mir aus weiter gewittern.

Montag, 22. Juli 2013

Kellerbodenplatte und Straßenteilsperrung

"Wo mittwochs noch ein kiesig Grund gilt heute der Betonbefund.
Der Kellerboden neu und plan ergibt sich schon dem Trocknungswahn."

Damit wäre eigentlich schon so ziemlich alles gesagt - und das in poetischer Brillanz.

Hier noch ein paar Bilder des fertig gegossenen Kellerbodens.



Zum Beweis, dass die vor Ort geknipsten Bilder auch wirklich persönlich von mir gemacht wurden, habe ich auf dem folgenden Bild extra absichtlich meinen Fingerabdruck hinterlassen. [...]


Auch unsere Hündin Ayu hat ihren zukünftigen Spielplatz schon genau inspiziert.


Der Keller selbst ist sogar auch schon vor Ort. Er steht in Einzelteilen am Straßenrand. Leider ist es aber eine ganze Menge Material, so dass die halbe Straße komplett dicht ist. Zum Glück bauen wir nicht an einer viel befahrenen Durchfahrtsstraße.


Die Keller-Einzelteile müssten in diesem Moment, in dem ich diesen Eintrag schreibe an Ort und Stelle aufgebaut werden. Darüber werde ich dann im nächsten Eintrag berichten. Hoffentlich klappt alles!

Freitag, 19. Juli 2013

Fertigstellung des Aushubs

Diesen Mittwoch wurde der Aushub der Baugrube beendet. Dabei wurde so einiges an Dreck produziert. Hoffentlich aber nur wortwörtlicherweise.


Leider kommt aus so einen Loch mehr Zeug heraus, als man eigentlich meinen sollte. Einen Großteil des Aushubs musste deshalb vorzeitig abtransportiert werden. Als letzter Buddler sei man immer etwas "angearscht", weil man auf den schon bebauten Grundstücken außenrum keinen Dreck mehr "zwischenlagern" könne. Man könne ja nicht einfach den überschüssigen Aushub mitten auf die Straße schütten, nicht wahr? - Ja, wieso eigentlich nicht...?
Wie dem auch sei, ich hab mich also breitschlagen lassen, einen Teil des Drecks zur Deponie abzutransportieren. Das sind natürlich zusätzliche Kosten - wer hätt's gedacht?!

Trotzdem ist noch einiges an Dreck übrig geblieben, den wir zum Aufschütten verwenden können, sobald der Keller aufgebaut wurde. In den Bildern sieht man, dass um das Loch herum ein ganz schön großer Dreckwall angehäuft wurde.



Ich hoffe, dass der Kelleraufbau relativ schnell vonstatten geht, weil das Grundwasser aus der Baugrube über Nacht einen Swimmingpool macht. Deshalb muss die Grube ständig von zwei Stellen aus trockengepumpt werden. ... Habe ich schon die zusätzlichen Kosten erwähnt?

Sonntag, 14. Juli 2013

Aushub der Baugrube

In der Kalenderwoche 28 wurde unser Grundstück endlich bebaggert. Nach langem Hin und Her hat die zuständige Tiefbau-Firma einen Bagger geschickt, der auch schon fleissig eingesetzt wird.


Viel Zeit lassen kann er sich nicht, in 5 Tagen wird schließlich schon der Keller angeliefert. Vielleicht ist das der Grund, warum der arme Baggerfahrer sogar heute (Samstag) die Mittagsruhe unserer zukünftigen Nachbarn gestört hat. Und das bei 30°C. Die Hitze hat allerdings leider noch nicht ausgereicht, um den Boden der Baugrube vollkommen auszutrocknen. Das Grundwasser steht hier im Neubaugebiet wirklich hoch. Hoffentlich bleibt das Wetter noch eine Weile so sommerlich, dann trocknet der Keller schneller und der Tiefbauer muss weniger Wasser abpumpen - und ich spare dadurch Geld. Bei meinem Kalkulationsglück eine eher vage Hoffnung.
Hier die ersten spektakulären Baggerszenen. Wer den Baggermeister vermisst - ich habe auf seine Persönlichkeitsrechte Rücksicht genommen und gewartet, bis er seinen verdienten Feierabend angetreten hat. Solange er bis Mittwoch fertig ist, juckt mich das nicht.


Samstag, 13. Juli 2013

Wir bauen ein Haus!

Unser Hausbau hat nun auch physisch begonnen. Nach einer zähen, einjährigen Planung hat sich endlich Baustellengerät auf unserem Grundstück eingefunden.
In diesem blog will ich den Baufortschritt dokumentieren und dazu die ein oder andere, hoffentlich nicht allzu kostspielige Anekdote erzählen.